Geschafft!

Vorgestern durfte ich mit meiner Mama und meinem Papa wieder zu den Delfinen fliegen. Das war eine Aufregung: Zuerst sind wir von Nürnberg nach Düsseldorf geflogen. Als wir nach Curaçao weiterfliegen wollten, wurde der Flug ganz plötzlich anulliert. Nun standen wir da in Düsseldorf und konnten nicht weiterfliegen. Wir mussten unser ganzes Gepäck wieder abholen. Eine ziemliche Schufterei, weil wir eine Menge Sachen für mich mitnehmen mussten. Auch meinen Walker haben wir dabei, damit ich auch auf Curaçao meine Beine trainieren kann.

Mit dem Mann vom Rolli-Service sind wir zum Schalter von Air Berlin gelaufen, um zu erfahren, wie es denn jetzt weiter geht. Dazwischen hat mein Papa immer wieder mit Herrn Bröker von dolphin aid telefoniert. Vor dem Schalter von Air Berlin standen sooooooooo viele Leute, die nicht weiterfliegen konnten, weil auch ihre Flüge storniert wurden. Viele Polizisten waren auch da und ein paar Leute mit Fernsehkameras.

Plötzlich ist eine Frau durch die vielen Menschen gelaufen und rief: „Der Flug nach Curaçao findet statt!“. Was für eine Nachricht!

Der Mann vom Rolli-Service ist sofort mit uns zum Einchecken gelaufen, wo wir unsere Koffer wieder aufgegeben haben. Gleich danach sind wir zu einem anderen Schalter geflitzt und haben dort das Sondergepäck aufgegeben.

Danach sind wir zum Gate gegangen. Das ist da, wo das Flugzeug parkt und die Leute einsteigen.

Dort mussten wir noch warten, bis die anderen Therapiefamilien da waren und bis wir ins Flugzeug einsteigen durften. Mein Papa hat mich zu unseren Sitzen getragen und dann ging’s los – aber ein paar Stunden und ziemlich viel Aufregung später, als es geplant war.

Blöd ist jetzt halt, dass Air Berlin ab dem 25. September keine Karibikflüge mehr macht. Wie wir nach Hause kommen, weiß noch niemand, aber Herr Bröker von dolphin aid hat meinem Papa gesagt, dass der Rückflug für die Therapiefamilien von Curaçao nach Amsterdam schon gesichert ist und man uns von da aus auch alle nach Hause bekommt, weil uns dolphin aid nicht im Stich lässt. Meine Mama und mein Papa machen sich trotzdem Sorgen, aber jetzt sind wir ja erstmal hier. Übrigens ist es ganz schön heiss hier. Gestern sind wir zum Einkaufen gefahren und da waren’s 35 Grad draußen. Am Nachmittag war ich mit meinem Papa im Pool und habe meine Beine trainiert. Dann haben wir einen Ball im Pool entdeckt, mit dem wir gespielt haben.

Komm mit uns nach Curaçao!