Wir fahren mit dem Zug

Mit meiner Mama bin ich heute ganz lange und ganz weit mit dem Zug gefahren. Zuerst sind wir von Kiel nach Hamburg gefahren. Dieser Zug hatte eine Verspätung und so haben wir den Zug in Hamburg grade noch erwischt, weil der wegen dem Rolliservice auf meine Mama und mich gewartet hat. Puh, das war ganz schön knapp, aber es hat ja dann alles geklappt. Es war richtig spannend, aus dem Fenster zu schauen, weil der Zug soooooo schnell gefahren ist. In Ingolstadt haben ganz liebe Menschen meine Mama und mich am Bahnhof abgeholt und uns nach Hause gefahren. Das war ein spannender, aber auch ganz schön anstrengender Tag für mich.

Ein schöner Herbstausflug

Gestern haben meine Mama, mein Papa und ich einen Herbstausflug an den Starnberger See gemacht. Zuerst haben wir beim Streetfood Festival, das dort stattgefunden hat, was gegessen und danach haben wir mit dem Schiff eine Rundfahrt auf dem See gemacht. EIn bisschen doof ist es, dass man mit dem Rolli oder mit dem Rehabuggy nicht richtig aufs Schiff fahren kann, weil da so große Stufen sind. Das war die letzte Schifffahrt vor der Winterpause, in der die Schiffe wieder hergerichtet werden. Als das Schiff nach der Rundfahrt über den See wieder angelegt hat, sind wir am Ufer entlang spazieren gegangen, weil das Wetter so schön war.

Das war meine Delfintherapie

Schaut mal, am Ende meiner Delfintherapie haben wir einen ganz tollen Film bekommen, in dem man gut sehen kann, was ich in den zwei Wochen auf Curaçao alles gemacht habe. Sebastian, Thomas und ich hatten eine Menge Spaß, aber für mich war’s auch ganz schön anstrengend.

Schaut’s Euch einfach an, das ist besser als erklären und erzählen:

Tschüss Curaçao

Nach einer langen und anstrengenden Reise sind meine Mama, mein Papa und ich jetzt wieder daheim.

Dankeschön an dolphin-aid und an KLM, dass ihr uns nicht auf Curaçao vergessen habt und Euch um den Rückflug gekümmert und die Kosten dafür übernommen habt. Mit Air Berlin ging ja nix mehr.

Liebe KLM, leider ist Euer Flugzeug furchtbar unbequem, weil’s so eng ist und ihr müsst unbedingt Armlehnen in die Sitze einbauen, die man gaaaaaanz aufmachen kann und nicht nur zu drei Vierteln.

Jetzt kämpfen wir erstmal mit der Müdigkeit wegen dem Jetlag, aber das wird schon.

Unser letzter Tag auf Curaçao

Noch einmal schlafen und dann geht’s wieder nach Hause. Bis um 11 Uhr müssen morgen aus dem Appartement raus sein. Um halb eins werden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht und zwischen 15 und 15.30 starten wir in Richtung Amsterdam. Dort müssen wir ungefähr zwei Stunden auf den Flug nach Nürnberg warten und von da aus gehts mit dem Auto heim.

Blöd, dass ich heute vormittag wieder einen heftigen Epilepsie-Anfall gehabt hab. Danach war ich fuuurchtbar müde und wollte nur noch schlafen.

Als ich aufgewacht bin, hab ich sooolchen Hunger gehabt, dass meine Mama gleich in die Küche geflitzt ist und mir blitzeschnell was zu essen gemacht hat.

Der 10. und letzte Tag

Heute war der zehnte und letzte Tag meiner Delfintherapie. Jetzt hab ich erstmal Zeit zum Ausruhen, denn die Delfintherapie war ganz schön anstrengend für mich.

Im CDTC musste ich aus einer großen Kiste verschiedene Sachen rausholen. Als ich einen Igelball rausgeholt hab, musste ich ihn in eine bestimmte Richtung werfen und so weiter.

Im Wasser haben wir heute das Surfen mit Kanoa versucht. Leider hat’s nicht so geklappt. Schade, wo ich das doch so gern hab und es gar nicht lange und schnell genug gehen kann.

Am Schluss der Therapiestunde ist Thomas ins Wasser gefallen. Vielleicht wurde er aber auch geschubst, so wie alle Praktikanten an ihrem letzten Praktikumstag!? ;-) Da ist er halt einfach mit uns mitgeschwommen.

Ganz am Schluss haben wir noch ein kleines Fotoalbum und einen USB-Stick mit vielen Fotos und einem Film bekommen, den ich Euch zeige, wenn wir wieder daheim sind. Ich glaube sogar, dass Mama und Papa am Ende eine kleine Träne zerdrückt haben.

Der 9. Tag

Sebastian und Thomas haben’s heute im CDTC mit snoozelen versucht. Vielleicht waren sie ja beide noch ein bisschen müde, aber da hab ich nicht mitgespielt. Da war es schon lustiger, zusammen zu singen, auch wenn ich dabei auf der Pezibohne sitzen musste und Sebastian immer wieder das Aufstehen mit mir geübt hat. Natürlich musste ich auch den Vierfüßlerstand wieder üben und mich an der Pezibohne hochziehen.

Im Wasser hatte ich heute mehr Lust, was zu machen, als gestern. So eine Delfintherapie ist halt auch sehr anstrengend und nach fast zwei Wochen darf man da schonmal ein bisschen langsamer machen.

Mein Papa hat die ganze Therapiestunde im Wasser wieder in einen Zeitraffer-Film gepackt, bei dem alle ganz schön schnell rumflitzen.

Der 8. Tag

Heute musste ich im CDTC aus einem Spieltunnel viele verschiedene Sachen rausholen, die Sebastian und Thomas da drin versteckt haben. Natürlich musste ich das schon wieder im Vierfüßlerstand machen. Das war gar nicht leicht und außerdem mag ich den Spieltunnel nicht. Da bekomme ich schnell Angst und will dann auch sofort wieder raus, aber ich hab’s trotzdem geschafft.

Im Wasser hat mir Sebastian eine Schnorchelmaske aufgesetzt, die ich erst dann abnehmen durfte, wenn er bis fünf gezählt hat. Das Zählen muss Sebastian aber noch üben, weil er sich immer wieder verzählt hat und es ganz schön lange gedauert hat, bis er endlich bei fünf angekommen war. Komisch.

Der 7. Tag

In einem Plantschbecken voller Verpackungschips aus Styropor musste ich heute im CDTC nach verschiedenen Sachen suchen und das mit meiner rechten und meiner linken Hand. Mit rechts war das ja ganz einfach, obwohl ich das schon wieder im Vierfüßlerstand machen musste. Aber mit links wars dann so richtig schwierig, alle Sachen zu finden, die da versteckt waren.

Im Wasser hab ich’s allen heute ein bißchen schwerer gemacht, weil ich nicht so recht gewusst hab, was ich machen will und was nicht. Ich glaube aber, dass das in Ordnung ist, weil auch Erwachsene nicht jeden Tag Lust zum Arbeiten haben. Aaaaaaber alle zusammen haben wir das dann schon hinbekommen.